SOS MAMA - Köln

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SOS MAMA - Köln 〰️

“Postpartale Krisen und postpartale Depressionen (Wochenbettdepressionen) sind noch immer ein tabuisiertes Thema – obwohl so viele Frauen betroffen sind. Eine postpartale Depression kann bis zu drei Jahre nach der Geburt auftreten – und nach jeder Geburt erneut.

Mit SOS Mama möchten wir als Kollektiv vorangehen. Einige Unterstützer haben sich bereits gefunden, um gemeinsam für mehr Aufklärung, Sichtbarkeit und Unterstützung zu sorgen.

Etwa 10–15 % der Frauen sind betroffen. Bei 9.059 Geburten in Köln im Jahr 2025 wären das rechnerisch rund 906 bis 1.359 Frauen – jedes Jahr. Die tatsächliche Dunkelziffer kennen wir nicht.

Noch immer fehlt es an Aufklärung, niedrigschwelliger Hilfe und Wissen darüber, wo Betroffene Unterstützung finden können.

Der Hilfebedarf ist da. SOS Mama möchte informieren, verbinden und geschützte Räume schaffen – damit Frauen und Familien in postpartalen Krisen nicht allein bleiben.”

SOS MAMA

Wir starten -

sei dabei!

‍SOS Mama Köln sucht Unterstützer*innen!

Wir möchten ein Netzwerk aufbauen, das Frauen und Familien in postpartalen Krisen und bei Wochenbettdepressionen auffängt, verbindet und Unterstützung sichtbar macht.

📅 Samstag, 19.09.2026
15:00 Uhr bis ca. 16:30 / 17:00 Uhr
📍 VeedelMoms Studio
Bauerbankstraße 33 · 50969 Köln

Du möchtest dich mit deiner Erfahrung, deinem Fachwissen oder deinem Engagement einbringen? Dann komm zu unserem ersten Unterstützer*innen-Treffen. 🧡

👶 Kinder sind herzlich willkommen! Wir richten für die Kleinen eine kleine Spielecke ein, sodass ihr sie unkompliziert mitbringen könnt.

📩 Anmeldung gerne per DM bei Instagram an @sos_mama_koeln oder per E-Mail an sos-mama@veedelmoms.de.

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Hier kurz anmelden!

Mutterschaft ist nicht  immer rosarot

Was eine postpartale Krise wirklich bedeutet – und warum wir darüber sprechen müssen.

Die Auslöser einer postpartalen Krise sind vielfältig – wie bei vielen psychischen Belastungen oder Lebenskrisen.
Eine Krise bedeutet zunächst, dass eine Lebensphase instabil geworden ist und Orientierung gebraucht wird, um sich darin neu zurechtzufinden.

Der Übergang in die Mutterschaft ist eine tiefgreifende Veränderung, die nicht nur den Alltag, sondern auch das eigene Selbstverständnis berührt.

Ein wichtiger Ansatz ist der Blick auf die individuellen Ressourcen – und auch auf das, was vielleicht gerade fehlt.

Deshalb ist jede Krise so individuell wie die Frauen selbst: Nicht jede Mutter erlebt einen leichten Start.

Gefühle wie Ängste, emotionale Verstimmungen, Erschöpfung, Einsamkeit, Überforderung oder Identitätsfragenkönnen Teil dieses Erlebens sein.

Und wichtig: Diese Herausforderungen enden nicht automatisch mit dem Wochenbett auch in den ersten Jahren der Mutterschaft können Krisen und Zweifel immer wieder auftreten, weil Mutterschaft ein fortlaufender Prozess der Veränderung ist.

SOS MAMA - GESPRÄCHSKREIS

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