“Post Postpartale Krisen sind noch immer ein tabuisiertes Thema – obwohl viele Mütter betroffen sind. SOS Mama möchte sichtbar machen, dass Hilfe, Austausch und ein geschützter Raum oft der erste wichtige Schritt zurück in die eigene Kraft sind.”

Mutterschaft ist nicht  immer rosarot

Was eine postpartale Krise wirklich bedeutet – und warum wir darüber sprechen müssen.

Die Auslöser einer postpartalen Krise sind vielfältig – wie bei vielen psychischen Belastungen oder Lebenskrisen.
Eine Krise bedeutet zunächst, dass eine Lebensphase instabil geworden ist und Orientierung gebraucht wird, um sich darin neu zurechtzufinden.

Der Übergang in die Mutterschaft ist eine tiefgreifende Veränderung, die nicht nur den Alltag, sondern auch das eigene Selbstverständnis berührt.

Ein wichtiger Ansatz ist der Blick auf die individuellen Ressourcen – und auch auf das, was vielleicht gerade fehlt.

Deshalb ist jede Krise so individuell wie die Frauen selbst: Nicht jede Mutter erlebt einen leichten Start.

Gefühle wie Ängste, emotionale Verstimmungen, Erschöpfung, Einsamkeit, Überforderung oder Identitätsfragenkönnen Teil dieses Erlebens sein.

Und wichtig: Diese Herausforderungen enden nicht automatisch mit dem Wochenbett auch in den ersten Jahren der Mutterschaft können Krisen und Zweifel immer wieder auftreten, weil Mutterschaft ein fortlaufender Prozess der Veränderung ist.

SOS MAMA - GESPRÄCHSKREIS

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